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Ordentliche Gemeindeversammlung vom 12.12.2022 Unterägeri

Die ordentliche Gemeindeversammlung vom 12.12.2022 war ein voller Erfolg!



Antonia Martina Durisch erzählt im nachfolgenden Artikel von der ordentlichen Gemeindeversammlung vom 12.12.2022: Die ersten sechs Traktanden wurden ohne Wortmeldungen genehmigt. Bei dem siebten Traktandum meldete ich mich zu Wort, um das Votum der Grünen und SP zu präsentieren. Wir wollten sicherstellen, dass der Baukredit die nachfolgenden drei Änderungen berücksichtigt:


Antrag 1.1: Witterungsgerechte Veloständer

In dem ersten Antrag beantragten wir einen überdachten Veloständer, der für jede Witterung gerecht ist.


Antrag 1.2: Minergie A Eco-Label Standard

Wir verwiesen auf die Seite 59, in welcher nur "in Anlehnung" keine unbedenklichen Werkstoffe verbaut werden sollten. Wir beantragten, dass direkt der Minergie A Eco-Label Standard berücksichtigt und umgesetzt wurde.


Antrag 1.3: Aufwertende Elemente - Einklang mit Natur

Der dritte Antrag betraf die Seiten 59 - 61, wobei wir aufwertende Massnahmen wie Bäume, Pflanzen und Begrünungen für ein harmonisches Ortsbild beantragten.


Video zum Votum


https://youtu.be/pkayGNTIigk


Folgendes Votum war geplant



Und doch, habe ich vor Nervosität, da über 372 Stimmbürger*innen anwesend waren und dies meine erste öffentliche Rede in der Politik war, den wichtigsten Satz vergessen: "Wir beantragen, dass diese Änderungen im Baukredit berücksichtigt werden." Damit habe ich einen Fehler begangen, auf welchen sich sofort die anderen Politiker*innen stürzen konnten. Unmittelbar wurde das Argument hervorgebracht, dass es sich hier um den Baukredit handle und nicht um die Details. Das Votum löste eine Welle anderer Voten aus, sodass Firdolin Bossard am Schluss souverän die Themen aufnahm und anbot, dass die Gemeinde die Punkte berücksichtigen würde, ohne dass darüber abgestimmt würde, weil in Oberägeri die Wahrscheinlichkeit gross sei, dass man nur über den Baukredit abstimmen würde. Dieses Angebot schien uns fair und sinnvoll, sodass nach einer Kurzbesprechung das Votum von uns Grünen und der SP zurückgezogen wurde - im Vertrauen, dass unsere Punkte vom Gemeinderat proaktiv berücksichtigt würden.


Anschliessend stimmte die Mehrheit dem Verzicht der WWZ-Konzessionsgebühren in Traktandum 8 zu.


Wobei das Traktandum 9 erneut für viel Diskussionen sorgte. Das Traktandum handelte den Leistungsauftrag mit dem Verein pro Senectute ab. Dort präsentierte Trix Gubser von unserer Partei ein fachkompetentes und analytisches Votum, und ich meldete mich am Schluss noch zu Wort, nachdem der Gemeinderat mit spekulativen Argumenten um sich warf. Ich teilte meine Erfahrungen aus dem Wahlkampf, wobei ich einen Appell an die Anwesenden richtete, dass es nicht sein kann, dass man Millionenprojekte einfach durch winkt und bei solchen sozialen Fragestellungen jeden Franken umdreht. Für mich, teilte ich den Anwesenden mit, sei dies eine Frage des Respekts den betagteren Personen gegenüber, dass auch diese die Möglichkeit erhalten einen Dienst zu beziehen, wenn Sie diesen benötigen. Es kam zur ersten Auszählung des Abends, wobei die Motion mit knapp 159 zu 155 Stimmen angenommen wurde.


Daraufhin wurden Beat Iten und Josef Iten-Nussbaumer aus dem Gemeinderat verabschiedet. Es fand eine emotionale und schöne Abschiedsfeier statt, in welcher es musikalische Auftakte gab, Laudatios abgehalten wurden und der Abend bei einem Apéro und gegenseitigem Austausch bis nach Mitternacht ausklang.


Die Medien erstatteten sofort Bericht zu dieser ereignisreichen Versammlung:


https://www.luzernerzeitung.ch/.../unteraegeri-der-fc...


Für uns endet so ein unglaublich erfolgreiches politisches Jahr



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