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Biodiversität – vielfältiges Leben in Ägeri

Alle Fotos und Videos in diesem Artikel stammen von dem diesjährigen Kantonsratskandidaten Beat Ryser aus dem Ägerital. Mit den Bildern und Videos der Biodiversität möchte er diesen ein «Gesicht» geben.

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Wieso braucht es Biodiversität beim Gärtnern?

Für einen naturnahen Anbau braucht es vielfältiges Leben. Mit Mischkulturen wird einerseits die Ausbreitung der Schädlinge erschwert. Denn die Nachbarpflanzen sind für die Schädlinge wie Schutzbarrieren. Die Schädlinge haben keine Lust auf die Nachbarpflanze. Die Suche nach der Leibspeise wird so erschwert. Andererseits sorgt eine vielfältige Pflanzenwelt für noch mehr Vielfalt. Denn jede Pflanze ernährt mit seinen Wurzelausscheidungen «seine» spezifischen Bodenpilze und zieht mit seinen Blütendüfte «seine» Insekten an. Mit der Vielfalt der Bodenlebewesen und der Insekten erhält jeder Schädling genügend viele Gegenspieler. So dass jeder Schädling in Schach gehalten wird.


Im Herbst sieht man den Admiral häufig an Efeublüten saugen. Er benötigt bald viel Energie. Denn er fliegt noch vor dem Winter nach Südeuropa. Um Energie zu sparen fliegt er in grossen Höhen, wo er von schnellen Winden getragen wird.


Es handelt sich hier um einen weiblichen Admiral. Denn die Weibchen haben auf den ziegelroten Streifen auf dem Flügel einen kleinen weissen Fleck.



Auch auf kultiviertem Engelwurz (Angelica archangelica) sind oft viele verschiedene Insekten anzutreffen. Der echte Engelwurz wird als Heilkraut verwendet.#biodiversität#engelwurz



Nein das ist kein Veilchen. Das ist ein Bläuling.



Typisch für diese Prachtlibelle ist der flatternde unruhige Flug; deshalb besonders schwierig zum Filmen.



Ich habe die Wollschweber Ende März 2021 im Ägerital gefilmt. Die Wollschweber haben einen extrem langen Saugrüssel. Diesen verwenden sie hier um Nektar von Veilchen-Blüten aufzusaugen. Beim Saugen «stehen» die Wollschweber häufig wie Kolibris im Flug vor der Blüte. Sie stabilisieren sich jedoch zusätzlich mit den langen Vorderbeinen an der Blüte.



Mein Lieblingsschmetterling im Ägerital

Der Schwalbenschwanz (Papilio machao) gehört zu den Ritterfaltern und ist einer der grössten Schmetterlinge in Mitteleuropa. Er hat eine Flügelspannweite von 5 bis 7.5 cm. An den Hinterflügeln stehen kurze, grösstenteils schwarz gefärbte «Schwänzchen» ab. Wobei diese ähnlich geformt sind wie die Schwänzchen der Schwalben; daher der Name.



Die Hummeln sammeln reichlich Pollen auf Johanniskraut-Blüten. Die Pollenkörner verfangen sich in den Haaren der Hummel. Von dort bürsten die Hummeln die Pollen aus den Haaren und schieben sie auf die Hinterbeine. Schicht um Schicht wachsen sie zu so genannten goldgelben „Pollenkörbchen“ heran, die wie „Höschen“ aussehen. Mit den Pollen wird die Brut ernährt.



Noch weitere spannende Inhalte rund um das Thema Biodiversität, finden Sie auf Beat Rysers Homepage www.aegerichrueter.ch Unterstützen Sie Beat bei den diesjährigen Kantonsratswahlen, damit er sich proaktiv für die Themen Umwelt und Biodiversität einsetzen kann.

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